Hauptartikel: Rapsöl und Rapskuchen
Raps wird weltweit als Nutzpflanze angebaut, in erster Linie zur Gewinnung von Rapsöl aus der Saat. Raps hat einen Ölgehalt von 40 Prozent und war schon den Römern bekannt. Aber erst im 17. Jahrhundert wurde er landwirtschaftlich kultiviert. Das aus den Rapssamen gepresste Speiseöl hatte einen schlechten Ruf. Grund war sein bitterer Geschmack, der auf einen hohen Gehalt an Erucasäure zurückzuführen war. Bis in die Neuzeit lieferte Raps Brennstoff für Öllampen. Allenfalls in Hungerzeiten kam Rapsöl auch als Nahrungsmittel auf den Tisch. In beiden Weltkriegen wurde in Deutschland der Rapsanbau forciert, um sich aus der Abhängigkeit von Fett- und Öleinfuhren zu lösen. Vor allem Margarine wurde aus heimischem Rapsöl hergestellt. Als Speiseöl untauglich, als Futtermittel ungeeignet - Raps blieb auf die Verwertung als technische Öle beschränkt. Diese Verwendungsbeschränkung entfiel ab ca. Mitte der 70er Jahre: Es kamen Neuzüchtungen mit zwei neuen Merkmalen auf den Markt: Das Öl aus diesem 00-Raps ("Doppel-Null") enthielt nur noch geringe Mengen der bitter schmeckenden Erucasäure und waren nahezu frei von Senfölglykosiden. Diese giftigen Stoffe hatten bis dahin eine Verwendung als Lebensmittel bzw. als Tierfutter weitgehend ausgeschlossen.
Bis in die jüngere Vergangenheit stand die Verwertung des ernährungsphysiologisch wertvollen Öls zur menschlichen Ernährung sowie als Rohstoff für Speisefette im Mittelpunkt, inzwischen verlagert sich der Schwerpunkt zunehmend auf die Nutzung als nachwachsender Rohstoff. 2007 wurden bereits drei Viertel des in Deutschland erzeugten Rapsöls zur Erzeugung von Biokraftstoffen oder zur Verwertung in der Industrie genutzt.
Als Biokraftstoff wird Rapsöl ohne weitere Verarbeitung als Rapsölkraftstoff genutzt oder nach der Verarbeitung zu Rapsölmethylesther (RME) als Biodiesel. Biologisch abbaubare Schmierstoffe aus Rapsöl haben vor allem bei Arbeiten in der Natur an Bedeutung gewonnen. Daneben wird Rapsöl in der chemischen und pharmazeutischen Industrie verwendet und dient als Grundstoff für Materialien wie Farben, Bio-Kunststoffe, Kaltschaum, Weichmacher und Tenside.
Als Nebenprodukt der Rapsölgewinnung in Ölmühlen fallen je nach Verarbeitungsmethode rund zwei Drittel der Rapssaatmasse als Pressrückstand in Form von Rapskuchen, Rapsexpeller oder Rapsextraktionsschrot an, das vor allem als eiweißreiches Tierfutter Verwendung findet und Sojaschrot teilweise ersetzt. Glycerin, ein Bestandteil des Öls, das als Nebenprodukt der Biodieselproduktion anfällt, findet ebenfalls Verwendung in der Futtermittelindustrie, zunehmend aber auch in der chemischen Industrie sowie als Energieträger. Das bei der Ernte anfallende Rapsstroh verbleibt in der Regel als Humus- und Nährstofflieferant auf dem Feld, kann aber grundsätzlich auch energetisch genutzt werden.
Für die Honigproduktion haben Rapskulturen große Bedeutung. Rapsblüten sind unter anderem in Deutschland eine der wichtigsten Nektarquellen für Honigbienen.
Raps wird schon seit Jahrhunderten wegen des hohen Ölgehaltes seiner Samenkörner kultiviert. Ursprünglich stammt er aus dem östlichen Mittelmeerraum und wurde zur Gewinnung von Speise- und vor allem Lampenöl verwendet. In Indien gibt es für eine Verwendung Hinweise bereits um 2000 v. Chr., in Europa wird er erst seit dem 14. Jahrhundert angebaut. Ab dem 17. Jahrhundert dann findet sich der Anbau in größerem Stil. Während des Zweiten Weltkriegs diente er vor allem der Herstellung von Margarine.
Da der Raps Senfölglykoside (Glucosinolate) enthält, aus denen bei Verletzung oder Bearbeitung Allylsenföl entsteht, ist er wegen dessen bitteren und beißenden Geschmacks als Speiseöl recht unbeliebt gewesen; Rapsöl galt als Öl für arme Leute. Der bittere Geschmack schränkte auch eine Nutzung als Tierfutter ein. Seine Hauptbedeutung hatte er als Brennstoff für Öllampen und in manchen Regionen als Teil der Fruchtfolgewirtschaft. Mit der Industrialisierung wurde Rapsöl als Schmiermittel in Dampfmaschinen und als Grundstoff für die Seifenherstellung genutzt.
Das aus den Samen gepresste Rapsöl wird in der Produktion von Rapsölmethylester (RME) eingesetzt, der auch unter dem Begriff Biodiesel bekannt ist. Da er als nachwachsender Rohstoff eine günstigere CO2-Bilanz als fossile Brennstoffe aufweist, biologisch abbaubar und stabiler ist als z.B. Sonnenblumenmethylester (SME) und bei der Verbrennung weniger Ruß als Dieselkraftstoff erzeugt, wird die Nutzung von Biodiesel durch eine Ermäßigung der Energiesteuer sowie durch die Festlegung verpflichtender Quoten zur Beimischung von Biodiesel zu fossilem Diesel politisch unterstützt (Biokraftstoffquotengesetz). Auch die Sicherung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum spielt bei der politischen Unterstützung eine große Rolle. Der Preisvorteil von Biodiesel gegenüber Dieselkraftstoff an der Tankstelle lag zwischen 2001 und März 2008 etwa zwischen zwei und 13 Cent pro Liter.
Kritiker halten den positiven Effekten des Rapsölmethylesters entgegen: den hohen Flächenbedarf, den Energie- und Rohstoffverbrauch durch die Düngemittelanwendung, den Energieverbrauch bei der Verarbeitung des Rapsöls zu RME und schließlich - vor dem Hintergrund global zunehmender Trinkwasserknappheit - den hohen Wasserbedarf der Rapspflanze. Durch die - im intensiven Rapsanbau nötige - hohe Stickstoffdüngung entsteht viel Distickstoffoxid (Lachgas), welches ein bis zu 320-fach stärker wirkendes Treibhausgas ist als Kohlenstoffdioxid (CO2). Ein weiterer Kritikpunkt sind die Auswirkungen der Biokraftstoffproduktion auf Weltmarktpreise von Nahrungsmitteln.
Siehe auch Hauptartikel transgener Raps zur Veränderung des Raps-Genoms mit gentechnologischen Methoden.
Bis zu den 1970er-Jahren konnte man Raps kaum als Lebens- und Futtermittel verwenden, denn er enthielt erhebliche Mengen der einfach ungesättigten Erucasäure und an Glucosinolaten. Erucasäure macht mehr als die Hälfte der Fettsäure herkömmlicher Rapssorten aus,, sie verursacht Organschäden und Herzprobleme bei Menschen und Säugetieren. Wegen der Glucosinolate dürfen nur geringe Anteile im Tierfutter Raps-Pressrückstand sein, und die Tiere fressen weniger, denn der intensive Kohlgeruch der Glucosinolate verändert ihre Schilddrüse. Zudem entstehen im Pressrückstand Senföle, die beim Tier Verdauungsstörungen hervorrufen, Hühnereier erhalten einen Fischgeschmack.
1974 kamen unter der Bezeichnung Null-Raps (0-Raps) praktisch erucasäurefreie (weniger als 2 Prozent im Öl) und damit für die menschliche Ernährung geeignete Sorten auf den Markt, deren Saat einen höheren Anteil der besser verträglichen Öl- und Linolensäure enthält. Livio war das erste kommerziell vertriebene Raps-Speiseöl in (West-)Deutschland.
Als Doppelnull-Raps (00-Raps) wurden 1985 weiter gezüchtete Sorten vorgestellt, bei denen neben der Erucasäurefreiheit auch der Gehalt an Glucosinolaten sehr stark verringert war (weniger als 25µmol pro Gramm Saat). Die Zusammensetzung der Fettsäuren von 00-Rapsöl ist der von Olivenöl sehr ähnlich. Der Anteil essentieller Fettsäuren, insbesondere der α-Linolensäure ist um ein Mehrfaches höher als bei Olivenöl.
Heute wird in Deutschland beinahe die gesamte Anbaufläche mit 00-Raps bestellt. Daneben wurden für die Produktion von Erucasäure als industrieller Rohstoff erucasäurereiche, aber glucosinolatarme Sorten gezüchtet, der PlusNull-Raps (+0-Raps) oder HEAR (engl.: high eruic acid rapeseed). Der Pressrückstand kann auch bei diesen Sorten verfüttert werden. Auf Flächen, die einmal mit +0-Raps bepflanzt waren, kann allerdings kein 00-Raps für die menschliche Ernährung mehr angebaut werden, da dieser mit ausgesamtem +0-Raps (Ausfallraps) verunreinigt sein kann.
Raps kann bei Wiederkäuern Blutarmut verursachen.
Die in Kanada entwickelten und in ganz Nordamerika kultivierten Doppelnull-Rapssorten wurden ursprünglich aus Vermarktungsgründen als Canola (Canadian oil, low acid) bezeichnet. Mittlerweile wird Canola in weiten Teilen Amerikas und Australiens allgemein als Bezeichnung für Raps (eigentlich Rapeseed) verstanden.
HOLLI-Raps ist eine Neuzüchtung, die speziell für eine Verwendung in der "heißen Küche" entwickelt wurde. Öl aus HOLLI-Raps weist im Vergleich zu herkömmlichen 00-Raps ein verändertes Fettmuster auf. HOLLi ist die Abkürzung für "high oleic, low linolenic" Es ist sehr hitzestabil, was in der "heißen Küche" ein großer Vorteil ist. Bei der Erhitzung entstehen wesentlich weniger gesundheitsschädliche "trans-Fettsäuren". Für den Anbau von HOLLi-Raps steht derzeit (Stand: 2008) die neu zugelassene Winterrapssorte „V 140 OL“ zur Verfügung.
Im Juli 1994 wurde in Frankreich die weltweit erste Hybridsorte bei Raps in die Sortenliste eingetragen. Bei dieser bleibt die „cytoplasmatisch-männliche Sterilität“ (cms) der Mutterlinie in der Hybride erhalten, die aufwachsende Hybridpflanze bildet also keinen Pollen und ist daher männlich steril. Im Konsumanbau werden "Verbundhybriden" genannte Saatgutmischungen aus der unfruchtbaren Hybridsorte und einer herkömmlichen Sorte als Pollenspender ausgesät. Durch die fehlende Selbstbestäubung steigt jedoch das Ertragsrisiko, so dass dieser Hybridtyp nicht mehr weiterverfolgt wird.
1996 wurden in Deutschland sogenannte "restaurierte Hybriden" zum Anbau zugelassen. Diese blühen wie herkömmliche Liniensorten ab und bieten daher die gleiche Ertragssicherheit wie diese, jedoch verbunden mit höherer Vitalität und höherem Ertragspotenzial.
Die Ansprüche von Raps an den Boden sind denen des Weizens vergleichbar. Raps benötigt tiefgründigen Boden, der eine ungehinderte Wurzelentwicklung bis unterhalb des Bearbeitungshorizonts ermöglicht. Tiefgründige Lehmböden mit ph-Werten um 6,5 sind für den Anbau besonders geeignet. Ungeeignete Standorte für Raps sind sehr tonige Böden mit starker Neigung zu Staunässe wegen Einschränkungen bei der Bodenbearbeitung sowie extrem leichte oder flachgründige Böden, bei denen Trockenperioden die Ertragssicherheit verringern. Bei Moorböden mit Spätfrostgefahr kann es bei Winterrapsanbau zur Schädigung der Blüte, zum Platzen der Pflanzenstängel oder auch zum Auffrieren des Bestandes mit Totalschäden kommen.
Raps besitzt nur eine begrenzte Frosthärte bis zu etwa −15 °C bis −20 °C bei schneefreiem Boden. Verändert sich die Bodenstruktur durch Frosteinwirkung (Auffrieren), so können zudem Wurzeln abreißen. Warme Mittagstemperaturen bei beginnender Atmung der Pflanzen gegen Winterende können zum Vertrocknen führen, da die Wurzeln bei noch gefrorenem Boden nicht genügend Wasser aufnehmen können.
Raps ist nicht selbstverträglich, das heißt, dass man nach dem Anbau das Feld drei bis vier Jahre nicht mehr mit Raps bepflanzen soll, um ein vermehrtes Auftreten spezifischer Pflanzenkrankheiten und -schädlinge zu vermeiden. Raps kann daher einen Anteil von höchstens 25 bis 33 Prozent in der Fruchtfolge einnehmen, um Mindererträge beziehungsweise verstärkten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu vermeiden. Auch vor dem Anbau verwandter Kulturpflanzen nach Raps sind Anbaupausen nötig, so bei Beta-Rüben wegen Rübennematoden sowie bei Kohl- und Stoppelrüben wegen Kohlhernie.
Der Wert von Raps für die Fruchtfolge ist vor allem in getreidebetonten Fruchtfolgen hoch. Die Blattfrucht Raps gilt hier als wichtiges Fruchtfolgeglied, das die Strukturbildung und biologische Aktivität des Bodens fördert. Der Humusaufbau wird gefördert, da ein großer Teil der erzeugten Biomasse (Wurzeln, Stroh) nach der Ernte auf dem Feld bleibt. Bei der Umsetzung der Biomasse aus Ernterückständen werden noch im Herbst erhebliche Mengen an Stickstoff für Folgefrüchte verfügbar. Vor allem Sommerraps sorgt mit einer guten Durchwurzelung des Bodens für dessen gute Durchlüftung und Sauerstoffversorgung. Winterraps kann von Vorfrüchten freigesetzte Stickstoffmengen noch im Herbst aufnehmen. Nach der Ernte im Boden verbliebene Rapssaat bleibt für bis zu 20 Jahre keimfähig und kann bei Auswuchs für die Nachfrüchte störend sein.
In Deutschland wird bei Winterraps ein Saattermin in der zweiten Augusthälfte angestrebt. Eine Aussaat bis in die erste Septemberwoche ist möglich. Angestrebt wird, dass die Pflanzen in einem kräftigen Rosettenstadium in den Winter gehen, jedoch noch keine verlängerte Sprossachse bilden.
Raps erfordert ein optimales Saatbett mit leicht verfestigtem Saatablagehorizont mit flacher, lockerer Oberfläche. 35–70 Körner Winterraps pro Quadratmeter werden mit zwei bis drei Zentimetern Ablagetiefe flach gesät. Bei Hybriden liegt die Aussaatmenge etwas niedriger als bei Liniensorten. Üblich sind Reihenabstände von etwa 13 bis 26 cm. Zur Anwendung kommt sowohl die Drillsaat als auch die exaktere, aber aufwändigere Einzelkornsaat.
Die Rapspflanze stellt hohe Ansprüche an die Nährstoffversorgung. Verglichen mit Getreide ist bei Raps unter den Hauptnährstoffen vor allem der Bedarf an Stickstoff, Kalium und Schwefel hoch. Unter den Mikronährstoffversorgung benötigt Raps besonders viel Bor, Mangan und Molybdän.
Bis in die 1970er Jahre wurde Raps als Hackfrucht angebaut - im ökologischen Landbau erfolgt die Unkrautregulierung auch heute per Maschinenhacke. Im konventionellen und integrierten Anbau wird das Unkraut neben allgemeinen ackerbaulichen Maßnahmen fast ausschließlich durch Herbizide bekämpft. Gentechnisch veränderte herbizidtolerante Rapssaat ermöglicht den Einsatz nichtselektiver Herbizide, ist jedoch in Europa nicht zum Anbau zugelassen. Pflanzenschutzmittel (Insektizide, Fungizide und Wachstumsregler) werden in Deutschland während der Kulturdauer im Durchschnitt rund dreimal ausgebracht.
- Weißstängeligkeit, auch Rapskrebs genannt, (Sclerotinia sclerotiorum)
- Wurzelhals- und Stengelfäule (Phoma lingam)
- Rapsschwärze (Alternaria brassicae)
- Kohlhernie (Plasmodiophora brassicae)
- Verticilliumwelke (Verticillium dahliae)
- Cylindrosporium-Blattflecken
- Großer Rapserdfloh (Psylliodes chrysocephala)
- Großer Rapsstängelrüssler (Ceutorrhynchus napi)
- Gefleckter Kohltriebrüssler (Ceuthorrhynchus quadridens)
- Rapsglanzkäfer (Meligethes aeneus)
- Kohlschotenrüssler (Ceuthorrhynchus assimilis)
- Kohlschotenmücke (Dasyneura brassicae)
- Kohlrüben-Blattwespe (Athalia rosae)
Bei dem verbreiteten Anbau nach Getreide tritt regelmäßig Ausfallgetreide (Aufwuchs aus Samen, die bei der Getreideernte auf dem Acker verblieben sind) auf. Zu den häufigsten Ungräsern zählt der Acker-Fuchsschwanz. An Unkräutern treten häufig Klettenlabkraut und Vogelmiere auf sowie, vor allem auf schlecht durchlüfteten Böden, Kamillen. Einseitiger Herbizideinsatz fördert zudem dem Raps verwandte kreuzblütige Unkräuter sowie Ackerstiefmütterchen und Storchenschnabel.
Geerntet wird der stehende Bestand meist in einem Arbeitsgang (Direktdrusch), möglich ist auch der Schwaddrusch mit mehreren Arbeitsschritten. Beim Direktdrusch geerntet, wenn die Körner schwarz geworden sind und beim Schütteln in der Schote rascheln. Das Stroh kann zu diesem Zeitpunkt noch teilweise grün sein. In Deutschland ist dies in der Regel in der zweiten Julihälfte der Fall. Beim Schwaddrusch werden die Pflanzen bereits gemäht und auf den Schwad gelegt, wenn sich die Körner beidseitig zu bräunen beginnen. Nach der Feldtrocknung werden die Körner beim Schwaddrusch im Pickup-Verfahren ausgedroschen.
Als Erntemaschinen dienen beim Direktdrusch herkömmliche Mähdrescher, häufig mit Zusatzeinrichtungen wie einer Verlängerung des Tisches hinter dem Schneidwerk wegen des langen Rapsstrohs sowie Seitenmessern am Schneidwerk sowie mit für Raps optimierten Sieben und Blechen für den Drusch. Wo Schwaddrusch praktiziert wird, kommen spezielle Schwadmäher zum Einsatz.
Die Hektarerträge für Winterraps in Deutschland betrugen 1992 durchschnittlich 2,6 Tonnen pro Hektar, zur Ernte 2007 dagegen rund 3,4 Tonnen pro Hektar. Der mittlere Ölgehalt der Rapssaat beträgt 45 bis 50 Prozent, der Proteingehalt reicht von 17 bis 25 Prozent.