Die Sonnenstrahlung oder Solarstrahlung ist die Strahlung der Sonne. Die elektromagnetische Strahlung hat ihr Maximum im sichtbaren Licht, umfasst aber auch andere elektromagnetische Wellen von Röntgen- und UV-Strahlung bis zu Radiowellen. Die Partikelstrahlung, der Sonnenwind, enthält hauptsächlich Elektronen und schnelle Ionen, die vom Erdmagnetfeld in den Strahlungsgürteln eingefangen werden.
Umgangssprachlich bedeutet Sonnenstrahlung auch:
- das sichtbare Licht (Lichtspektrum) der Sonne.
- die durch die Erdatmosphäre gefilterte Sonnenstrahlung, siehe auch Himmel (planetär).
- Sonnenstrahlen, die durch Abschattung entstehen, siehe Wolkenstrahlen.
Die Sonnenstrahlung umfasst ein Wellenlängenspektrum von mehr als neun Zehnerpotenzen, beginnend bei hartem Röntgenlicht mit einer Wellenlänge von weniger als 0.1nm, über ein Spektrum eines schwarzen Körpers mit einem Maximum im sichtbaren Bereich bis hin zu langwelliger Radiostrahlung im Meterbereich.
Während die mittlere Sonnenenergie nahezu konstant ist, gibt es große Unterschiede in den Spektralbereichen außerhalb des sichtbaren Bereichs. Diese Unterschiede beruhen zum Teil auf Sonneneruptionen, die von der Sonnenaktivität abhängen.
Dem kontinuierlichen Sonnenspektrum sind eine Vielzahl von Absorptionslinien überlagert, die sogenannten Fraunhoferlinien.