Als Green building wird das Verfahren bezeichnet, die Ressourceneffizienz von Gebäuden in den Bereichen Energie, Wasser und Material zu erhöhen, während gleichzeitig die schädlichen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt reduziert werden, indem bei der Planung und Sanierung von entsprechenden Konstruktionen auf besonders ressourcenschonendes Bauen Wert gelegt wird. Von diesen Maßnahmen sind von der Anlage, der Planung und der Konstruktion über den Betrieb, die Wartung und die Demontage alle Bereiche des Lebenszyklus eines Gebäudes betroffen.
„Grüne“ Gebäude sollen den allgemeinen Einfluss der bebauten Umwelt auf die menschliche Gesundheit und die natürliche Umgebung durch folgende Maßnahmen reduzieren:
- efiiziente Nutzung von Energie, Wasser und anderen Ressourcen,
- Schutz der Gesundheit der Gebäudenutzer und Verbesserung der Produktivität der Angestellten,
- Reduzierung von Abfall, Umweltverschmutzung und Umweltzerstörung
Einem ähnlichen Konzept folgt das ökolgische Bauen, welches für gewöhnlich aber in einem kleineren Maßstab praktiziert wird und bei dem die Nutzung von natürlichen Materialien, die im lokalen Umfeld des Baugrundes zu finden sind, im Vordergrund steht. Andere sinnverwandt benutzte Begriffe für das oben genannte Verfahren sind nachhaltiges Planen und „grüne“ Architektur.
Die damit verbundenen Konzepte nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfähigkeit sind fester Bestandteil von Green-building-Praktiken. Der tatsächliche Einsatz von Green building hat mehrere Vorteile:
- 1) reduzierte Betriebskosten durch erhöhte Produktivität und verminderten Verbrauch von Energie und Wasser,
- 2) verbesserte Gesundheit von Öffentlichkeit und Nutzern dank verbesserter Innenluft-Qualität und
- 3) reduzierte Umweltbelastung, beispielsweise durch die Verminderung von Regenwasserabfluss und die Vermeidung von Hitzeinseleffekten.