Die Leistung P ist abhängig vom Wasserdurchfluss Q (in m³/s) und der Fallhöhe h (in m) sowie von den Wirkungsgraden η des Zulaufs, der Wasserturbine, des Getriebes, des Generators und Transformators.
Näherungsweise Berechnung (g · ρ · η ≈ 7 kN /m)
Beispiel: Durch die Turbine eines Laufwasserkraftwerkes mit der Stauhöhe 6 m strömen pro Sekunde 20 m³ Wasser. Damit ergibt sich eine Leistung von P = 20 m³/s · 6 m · 7 kN/m³ = 840 kW. Die installierten Leistungen liegen zwischen wenigen kW und 18.000 Megawatt (Drei-Schluchten-Damm in China).
Wasserkraftwerke erzielen einen hohen Wirkungsgrad. Ihre Turbinen und Generatoren können bis zu 90% der nutzbaren Wasserkraft in elektrischen Strom umwandeln.
Das Nutzgefälle oder die Fallhöhe ist der Höhenunterschied zwischen dem Wasserspiegel oberhalb der Turbine (Oberwasser) und dem Wasserspiegel hinter der Turbine (Unterwasser).
- Niederdruckkraftwerke
- Mitteldruckkraftwerke
- Hochdruckkraftwerke
Die erzeugte Strommenge (Regelarbeitsvermögen) ergibt im Verhältnis zur Nennleistung die Auslastung eines Kraftwerkes.
- Grundlastkraftwerk
- Mittellastkraftwerke
- Spitzenlastkraftwerke
- Laufwasserkraftwerk
- Speicherkraftwerk
- Pumpspeicherkraftwerk
- Kavernenkraftwerk
- Gezeitenkraftwerk
- Wellenkraftwerk
- Meeresströmungskraftwerk
- Strom-Boje